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Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen
Claudia Fuchs, Dipl. Sozialpädagogin (FH)
Rathaus, 3. Stock, Zi. 300
Marktplatz 1
87700 Memmingen

Tel. 08331/850-260
Fax 08331/5433

claudia.fuchs
@memmingen.de

Aktuelle Meldung

Mittwoch 19. Juli 2017

Ausstellung „Nashim – Fotografien und Geschichten jüdischer Frauen in Deutschland“ des Fotografen Rafael Herlich

Kategorie: mm-frauen

Von: der Gleichstellungsbeauftragten

50 Jüdinnen aus ganz Deutschland hat Rafael Herlich für seine Ausstellung „Nashim“, (hebräisch für „Frauen“) fotografiert. Die Porträtierten selbst haben Texte zu den Fotos geschrieben und damit einen Teil ihrer Biografie, Gefühle, Gedanken und Lebenseinstellungen offenbart. 30 seiner Werke werden nun in Memmingen gezeigt.

Ausstellungsplakat (Layout: Stadt Memmingen, Hauptamt - Rainer Niesenböck, Bildnachweis: Rafael Herlich)

 

Dauer: 19. Oktober 2017 – 2. November 2017

Ausstellungseröffnung mit dem Künstler persönlich
am 18. Oktober 2017 um 19 Uhr

Gäste sind herzlich willkommen
Musik: Günter Schwanghart, Klarinette

Rathaus der Stadt Memmingen
Marktplatz 1
87700 Memmingen

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr
Freitag von 8 Uhr – 13 Uhr
1. November geschlossen
Sonderöffnungszeiten nach Vereinbarung


Schülerinnen sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie Rabbinerfrauen, Künstlerinnen, Soldatinnen – der deutschen und der israelischen Armee –, eine Anwältin und eine Ärztin sowie mehrere Überlebende der Schoa. Die Portraits umfassen die unterschiedlichsten Lebensentwürfe von Frauen und zeigen sie sowohl in ihrer Verschiedenheit als auch in ihren Gemeinsamkeiten.

Veranstalterin:
Claudia Fuchs, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen
E-Mail: frauenbeauftragte(at)memmingen.de
Home: www.mm-frauen.de
Tel. +49 (0) 8331 / 850 260

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit der vhs Memmingen, der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, der Frauengeschichtswerkstatt Memmingen e.V., dem Stadtarchiv und dem Kulturamt der Stadt Memmingen.


Über den Fotografen:
Rafael Herlich wurde 1954 in Tel Aviv geboren. Er ist einer der wichtigsten Chronisten jüdischen Lebens in Deutschland. Nach seiner Ausbildung zum Fotografen in Israel begann 1975 seine berufliche Karriere in Deutschland, wo er sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf als der Bild-Chronist des jüdischen Lebens in Deutschland erwarb. Er ist stets zugegen, um unvergessliche, berührende oder zeitgeschichtlich bedeutsame Momente auf seinen Bildern festzuhalten.

Seine Fotos dokumentieren auf vielfältige Weise, wie Jüdinnen und Juden in der Bundesrepublik leben, wie und welche Feste sie feiern, an welchen Traditionen sie festhalten oder biographische Erfahrungen weitergeben. Seine Bilder sind Momentaufnahmen, die Einblicke in das Lebensgefühl der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland gewähren.