STILL RISING – was bleibt, was wächst
Eine Ausstellung über Verletzlichkeit, Stärke und den Weg zurück ins Leben
25. November 2026
Begegnungscafé mittendrin
Marktplatz 15 (vor der Kirche St. Johann)
17 - 19 Uhr
Eintritt frei
Gewalt gegen Frauen und Mädchen hinterlässt Spuren – oft weit über den Moment der Tat hinaus.
Die Plakatausstellung „STILL RISING – was bleibt, was wächst“ setzt sich mit diesen Erfahrungen
auseinander und richtet zugleich den Blick auf das, was trotz schwieriger Erfahrungen wieder
entstehen kann: Vertrauen, Heilung, Selbstbestimmung und neue Perspektiven.
Mit der Fotoserie möchte die Fotografin Jule Anica Ohlsen sichtbar machen, was oft verborgen bleibt:
die Spuren belastender Erfahrungen und die Entwicklung, die daraus entstehen kann. Im Mittelpunkt
steht der Übergang zwischen Verletzlichkeit und Stärke – jener Moment, in dem ein eigener Ausdruck
entsteht und Menschen beginnen, ihre Geschichte wieder selbst zu gestalten. Fotografie kann dabei
sichtbar machen, wofür Worte manchmal nicht ausreichen.
Ergänzt werden die Fotografien durch persönliche Texte, die in der Schreibwerkstatt unter der Leitung
der Coburger Autorin Nicole Eick entstanden sind. Bild und Wort treten miteinander in Beziehung und
lassen bewusst Raum für eigene Gedanken, Erinnerungen und Gefühle. Die Ausstellung kann dabei
ganz unterschiedlich wirken – berühren, irritieren, nachdenklich machen oder einen persönlichen
Zugang zu einem oft schwierigen Thema eröffnen.
Die Ausstellung erzählt keine fertigen Geschichten und gibt keine Antworten vor. Sie lädt dazu ein,
genauer hinzusehen und vielleicht etwas wiederzuerkennen. Der Titel „STILL RISING“ steht dabei für
das Wiederaufstehen, für Veränderung und für die Möglichkeit, dass eine Geschichte nicht dort
enden muss, wo etwas zerbricht. Hinter jedem Bild steckt eine Geschichte, die weit über den ersten
Eindruck hinausgeht.
Entstanden ist das Projekt im Rahmen der Vorbereitung auf die Orange Days 2026. Initiiert wurde die
Ausstellung von Tanja Bächer-Sürgers, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt Coburg.